Forschung und synthetische Personas

Synthetische Personas sind Modelle von Annahmen – keine Ersatzmenschen.

Wir machen diese Annahmen explizit und prüfbar: theoretische Kohärenz, relevante Unterschiede, Gedächtnis, Anpassung und externe Begrenzung.

Methodik

Vermeiden Sie den „Durchschnittsagenten“: relevante Heterogenität erhalten, ohne Gruppen zu Karikaturen zu machen.

01

Theoretische Kohärenz

Entscheidungen werden gegen vorab definierte Konstrukte und Mechanismen geprüft.

02

Heterogenität ohne Stereotyp

Unterschiede entstehen aus dokumentierten Ressourcen und Einschränkungen, nicht aus vereinfachten sozialen Etiketten.

03

Situative Sensitivität

Umwelt, Risiko und Handlungsspielraum werden gezielt verändert.

04

Gedächtnis und Verlauf

Frühere Ereignisse sollen spätere Entscheidungen nachvollziehbar beeinflussen.

05

Interaktion und Emergenz

Koordination, Konflikt und Rückkopplung werden im System beobachtbar.

06

Externe Referenz

Literatur, anonymisierte Daten, Experten oder ein Delphi-Prozess begrenzen die Interpretation.

Vorgehen

Synthetische Personas sind Modelle von Annahmen – keine Ersatzmenschen.

01

Forschungsfrage

Zulässige Aussage und verbotene Verwendung definieren.

02

Konstrukte

Theorie, erwartete Mechanismen und beobachtbares Verhalten operationalisieren.

03

Populationen

Gruppen und Kontexte ohne stereotype Prompt-Abkürzungen festlegen.

04

Szenarien

Gepaarte, kontrafaktische und longitudinale Fälle erstellen.

05

Wiederholungen

Verteilungen, Konsistenz und Abweichungen zwischen Bedingungen vergleichen.

06

Invarianz/DIF

Vergleichbarkeit und differentielle Signale explorativ untersuchen.

07

Ground Truthing

Mit Fachpersonen und geeigneten Referenzdaten abgleichen.

08

Aussagegrenzen

Unsicherheit und Anforderungen an reale Folgestudien dokumentieren.

Ergebnisse

Ergebnisse

  • Forschungs- und Evidenzprotokoll
  • Persona- und Agentenspezifikationen
  • Populations-, Kontext- und Szenariomatrix
  • Reproduzierbarer Runner
  • Konsistenz-, Invarianz- und Diskrepanzanalyse
  • Dokumentierter Expertenabgleich
  • Grenzen und Empfehlungen für reale Folgestudien

Grenzen

Vermeiden Sie den „Durchschnittsagenten“: relevante Heterogenität erhalten, ohne Gruppen zu Karikaturen zu machen.

Grenzen

Wir machen diese Annahmen explizit und prüfbar: theoretische Kohärenz, relevante Unterschiede, Gedächtnis, Anpassung und externe Begrenzung.

Geeignete Anwendungen

  • Hypothesen vor Feldarbeit prüfen
  • Interview- oder Befragungsinstrumente belasten
  • Verhaltensmechanismen und Szenarien vergleichen
  • Services, Politik oder Umweltentscheidungen simulieren
  • Gedächtnis- und Interaktionsarchitekturen vergleichen

Nicht unterstützt

  • Repräsentative Umfrage oder Prävalenzschätzung
  • Nachweis realer Gruppenunterschiede
  • Ersatz für Teilnehmende und Einwilligung
  • Psychologische Diagnose
  • Alleinige Hochrisikoentscheidung über Personen

Vermeiden Sie den „Durchschnittsagenten“: relevante Heterogenität erhalten, ohne Gruppen zu Karikaturen zu machen.

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